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9. Rita McGrath: Wenn Strategie vom Rand her entsteht
Über vorläufige Strategien, Kohärenz und die Gestaltung von Zukünften
Strategie war lange mit einer bestimmten Vorstellung von Zukunft verbunden.
Wir analysieren unsere Ausgangslage. Wir versuchen zu verstehen, wie sich Märkte, Kunden und Wettbewerber entwickeln werden. Daraus entwickeln wir eine Strategie, übersetzen sie in Ziele und Maßnahmen und setzen sie um.
Je besser unsere Analyse, so die zugrunde liegende Hoffnung, desto tragfähiger unsere Strategie.
Aber was gesch
Michele Neuland
vor 4 Stunden13 Min. Lesezeit


8. Mary Parker Follett: Wenn Macht in Bewegung kommt
Über Verantwortung, Shared Leadership und dynamische Stabilität
Was ist Macht?
Diese Frage stand für mich zunächst gar nicht im Mittelpunkt meiner Auseinandersetzung mit Mary Parker Follett. Mich interessierte ihr Verständnis von power-with – einer Macht, die nicht über andere ausgeübt wird, sondern miteinander entsteht.
Doch bevor ich darüber nachdenken konnte, musste ich einen Schritt zurückgehen.
Denn was meinen wir eigentlich, wenn wir von Macht sprechen?
Michele Neuland
23. Sept.10 Min. Lesezeit


6. Ellen Langer: Es könnte auch anders sein
Über offene Bedeutung, Unvollständigkeit und die Kraft der Differenz
Was wäre, wenn wir nicht alles eindeutig machen müssten, um handlungsfähig zu sein?
Diese Frage wirkt zunächst irritierend.
Organisationen sind darauf ausgerichtet, Eindeutigkeit herzustellen. Wir analysieren Situationen, definieren Probleme, formulieren Ziele, treffen Entscheidungen und schaffen Orientierung.
Das ist notwendig.
Menschen müssen handeln können.
Michele Neuland
14. Sept.8 Min. Lesezeit


4. Ich weiß, dass ich es noch nicht wissen muss
Ronald Heifetz, Veränderung und die Fähigkeit, im Unbekannten handlungsfähig zu werden
Wir sprechen viel über Veränderungsbereitschaft.
Menschen sollen offen für Neues sein. Sie sollen Gewohntes loslassen, neue Kompetenzen erwerben, sich an veränderte Bedingungen anpassen und Transformation aktiv mitgestalten.
Und wenn sie es nicht tun?
Dann sprechen wir schnell von Widerstand.
Ronald Heifetz eröffnet mit seinem Konzept der Adaptive Leadership einen anderen Blick..
Michele Neuland
30. Aug.8 Min. Lesezeit


2. Wenn niemand den Weg kennt
Was brauchen Menschen, wenn niemand weiß, wie es weitergeht?
Eine klassische Antwort von Führung lautet: Orientierung.
Führungskräfte sollen Unsicherheit reduzieren, Zusammenhänge erklären, eine Richtung vorgeben und Menschen helfen, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Doch genau diese Vorstellung verdient unter den Bedingungen zunehmender Komplexität eine genauere Betrachtung.
Michele Neuland
27. Aug.7 Min. Lesezeit


1. Otto Scharmer: Was will entstehen?
Wie entsteht Zukunft?
Diese Frage klingt zunächst ungewöhnlich. Wir sind gewohnt, über Zukunft zu sprechen, als läge sie vor uns. Wir versuchen, sie vorherzusagen, entwickeln Szenarien, formulieren Visionen und entwerfen Strategien, mit denen wir uns auf sie vorbereiten.
Otto Scharmer eröffnet mit seiner Theory U einen anderen Zugang.
Gleichzeitig führt mich die Beschäftigung mit Scharmer zu einer weiterführenden Frage:
Gibt es tatsächlich eine Zukunft, die im Entstehen
Michele Neuland
26. Aug.5 Min. Lesezeit
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