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5. Da ist etwas
Karl Weick und die Kunst, das Unbekannte nicht zu schnell zu verstehen
Wir suchen nach Ursachen, analysieren Zusammenhänge und versuchen zu verstehen. Und wenn wir verstanden haben, wollen wir handeln.
Problem. Ursache. Lösung.
Dieses Denken hat uns weit gebracht.
Aber was geschieht, wenn wir uns in einer Welt bewegen, in der Ursache und Wirkung nicht mehr eindeutig miteinander verbunden sind?
Was, wenn wir noch gar nicht wissen können, was die kleine Irritation bedeutet?
Michele Neuland
vor 4 Tagen8 Min. Lesezeit


4. Ich weiß, dass ich es noch nicht wissen muss
Ronald Heifetz, Veränderung und die Fähigkeit, im Unbekannten handlungsfähig zu werden
Wir sprechen viel über Veränderungsbereitschaft.
Menschen sollen offen für Neues sein. Sie sollen Gewohntes loslassen, neue Kompetenzen erwerben, sich an veränderte Bedingungen anpassen und Transformation aktiv mitgestalten.
Und wenn sie es nicht tun?
Dann sprechen wir schnell von Widerstand.
Ronald Heifetz eröffnet mit seinem Konzept der Adaptive Leadership einen anderen Blick..
Michele Neuland
30. Aug.8 Min. Lesezeit


3. Ich will mich verändern
Psychologische Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Lernen als Selbstgestaltung
Können wir Menschen zum Lernen bringen?
Oder können wir lediglich Bedingungen schaffen, unter denen Menschen ihren eigenen Lernwillen entdecken und wirksam werden lassen können?
Die Arbeiten von Amy Edmondson zur psychologischen Sicherheit eröffnen einen wichtigen Zugang zu dieser Frage.
Michele Neuland
28. Aug.7 Min. Lesezeit


2. Wenn niemand den Weg kennt
Was brauchen Menschen, wenn niemand weiß, wie es weitergeht?
Eine klassische Antwort von Führung lautet: Orientierung.
Führungskräfte sollen Unsicherheit reduzieren, Zusammenhänge erklären, eine Richtung vorgeben und Menschen helfen, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Doch genau diese Vorstellung verdient unter den Bedingungen zunehmender Komplexität eine genauere Betrachtung.
Michele Neuland
27. Aug.7 Min. Lesezeit


1. Otto Scharmer: Was will entstehen?
Wie entsteht Zukunft?
Diese Frage klingt zunächst ungewöhnlich. Wir sind gewohnt, über Zukunft zu sprechen, als läge sie vor uns. Wir versuchen, sie vorherzusagen, entwickeln Szenarien, formulieren Visionen und entwerfen Strategien, mit denen wir uns auf sie vorbereiten.
Otto Scharmer eröffnet mit seiner Theory U einen anderen Zugang.
Gleichzeitig führt mich die Beschäftigung mit Scharmer zu einer weiterführenden Frage:
Gibt es tatsächlich eine Zukunft, die im Entstehen
Michele Neuland
26. Aug.5 Min. Lesezeit


DENKRÄUME – Im Dialog mit dem Denken anderer
Was brauchen Menschen und Organisationen, um in einer komplexen Welt gestaltungsfähig zu bleiben?
Nicht nur handlungsfähig im Sinne von reagieren, entscheiden und umsetzen. Sondern gestaltungsfähig: in der Lage, Unbekanntem zu begegnen, Möglichkeiten wahrzunehmen und an Zukünften mitzuwirken, die noch nicht vorhersehbar sind.
Auf diese Frage suche ich keine abschließende Antwort. Stattdessen begebe ich mich in einen Dialog.
Mit Menschen, deren Denken geprägt hat.
Michele Neuland
25. Aug.3 Min. Lesezeit
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